Internet of things connected world wide web illustrationGehört hat man diese Bezeichnung schon oft, nur meistens weiß man nicht so genau, was dahintersteckt. Das „Internet Of Things“, also das Internet der Dinge, ist keine kleine, sondern eher recht große Zukunftsvision, die allerdings nach Wunsch vieler Menschen schon recht bald Wirklichkeit werden soll.

 

Das Ziel des Internets der Dinge

Das Ziel ist ganz klar, es soll erreicht werden, dass alle möglichen Dinge, die bisher ohne die Hilfe des Menschen nicht gesteuert werden konnten, praktisch eine Art eigenes Leben erhalten sollen. Auch hier geht es wieder, wie zuvor auch schon im Bereich Social Media oder im Online-Handel, um eine Vernetzung. Allerdings geht es hier eine Stufe weiter, denn nun werden alle möglichen Geräte miteinander vernetzt. Seien es Sensoren, Maschinen, Sicherheitskameras, Fahrzeuge oder auch Alltagsgegenstände wie der Toaster, der Kühlschrank oder vielleicht auch das Hundehalsband. Bisher geht man Schätzungen nach davon aus, dass allein bis zum Jahr 2022 bereits rund 14 Milliarden Geräte miteinander vernetzt sein werden.

Alles kommuniziert mit allem

Eigentlich ist dies ein Szenario, das bisher nur aus einigen Science-Fiction-Filmen bekannt ist. Der Kühlschrank ist leer, die Bestellung wird gleich zum Supermarkt übergeben, wo ein automatischer Lieferwagen die Waren sofort ausliefert und in einen dafür vorgesehenen Raum stellt. Das Hundehalsband meldet dem Tierarzt, dass der Hund krank ist und macht gleich einen Termin aus mit dem Computer der Tierarztpraxis. Besteck, Herd und Kühlschrank sammeln Daten über das Essverhalten des Menschen und agieren dementsprechend. Sicherlich werden Menschen nicht sehr erfreut sein, wenn sie morgens ihre Scheibe Toast nicht gebräunt bekommen, nur weil der Toaster die Meldung bekommt, dass dies zu viele Kalorien für das Frühstück erzeugt, da die Turnschuhe übermittelt haben, dass die morgendliche Joggingrunde nicht stattgefunden hat. Das ist natürlich alles noch Zukunftsmusik, aber wenn man bedenkt, dass man sich vor zwanzig Jahren nicht hat vorstellen können, was heute alles möglich ist mit dem Internet, scheint diese Zukunft doch nicht mehr so weit entfernt zu sein.

Interessant für Unternehmen – aber auch Verbraucher

Natürlich ist das Internet der Dinge eine sehr große Chance für Unternehmen, die hier auch gerne tätig werden. Aber auch Verbraucher können davon profitieren. Viele nutzen bereits diese Art der Vernetzung für ihr Zuhause, indem sie die Heizung von der Ferne aus regeln, oder auch Geräte einfach vom Tablet oder Smartphone aus starten. Nun gibt es bereits Online-Plattformen, die die Möglichkeit einer Steuerung aller vernetzten Geräte anbieten, und das sogar herstellerübergreifend. So kann der Verbraucher alle Geräte, die bereits jetzt vernetzt werden können, über eine einfache Plattform im Internet steuern. Dafür wird für gewöhnlich nicht einmal eine spezielle Software benötigt, ein Browser und eine Internetverbindung reichen aus. Dabei ist es sogar möglich, Online-Dienste wie Wettervorhersagen einzubinden.

Längst keine Zukunftsmusik mehr

Das Internet der Dinge ist zwar noch nicht so ausgebaut, wie sich viele das wünschen, dennoch schreitet die Entwicklung immer weiter voran. Immer mehr Geräte und Gegenstände werden so ausgerüstet, dass sie vernetzt werden können, so dass eine totale Vernetzung nur eine Frage der Zeit ist. Vorteile hat solch eine Vernetzung auf jeden Fall sehr viele, ob Menschen so sehr unter Kontrolle stehen möchten, ist eine andere Frage, schließlich kommunizieren die vernetzten Geräte dann ganz ohne menschliche Hilfe.